Brückenschaltung


In vielen Schaltungen der Elektrotechnik findet man die sogenannte Brückenschaltung.

Eine Brückenschaltung ist im Prinzip eine Kombination aus Reihenschaltung und Parallelschaltung.
Man nutzt zwei Reihenschaltungen, um mit Hilfe dieser Spannungsteiler zwei verschiedene (manchmal auch gleiche) Potentiale zu definieren.
Die Spannung zwischen diesen Potentialen ist dann die Brückenspannung.
Wenn das Verhältnis der Widerstände gleich ist, dann ist auch das Verhältnis der Spannungen an den Widerständen gleich.
Ist die Spannung zwischen den Widerstanden ist dann gleich Null.

Man spricht dann von einer abgeglichenen Brückenschaltung.
Bei allen anderen Verhältnissen ist die Brückenspannung ungleich Null.

Im folgenden Video zeige ich einmal, wie so etwas aussieht.


Berechnung der Brückenspannung

Mit Hilfe der Rechenregeln für die Reihen- und Parallelschaltung kannst Du nun die Brückenschaltung ausrechnen.

Im nächsten Artikel rechne ich diese Aufgabe zur Brückenschaltung einmal vor und simuliere die Schaltung mit PSPICE.

Wolfgang Bengfort

Wolfgang Bengfort (Dipl.-Ing. Elektrotechnik) unterrichtet nach 10-jähriger Berufstätigkeit in der freien Wirtschaft seit 2003 die Fächer Elektrotechnik und Informatik an berufsbildenden Schulen.  Er ist Gründer und Betreiber der Elektrotechnik eLearning Plattformen ET-Tutorials und ET-Akademie.

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